Hormonyoga wirkt bei Kinderwunsch, Menstruationsbeschwerden und Wechseljahresbeschwerden.

 Zur Zeit bieten wir keinen Hormonyoga-Kurs an.

Wie wirkt Hormon-Yoga?

Hormone entstehen, wenn alle wichtigen Körperfunktionen gut zusammenarbeiten. Das Hormon-Orchester hat viele wichtige Spieler und Solisten. Damit die Hormone richtig in Gang kommen, ist ein ungehinderter freier Energiefluss durch alle Körperbereiche grundlegend. Die Lebenskraft wird auf den Haupt-Energiebahnen (den Meridianen) in einen natürlichen Energiekreis gebracht (vgl. Akupunktur) und dem System zum heilsamen Einsatz zur Verfügung gestellt. Dann kann die Körperweisheit wieder selbstregulierend tätig werden.

Wirkung von Hormonyoga:

Hormonyoga ist eine intensive Methode, bereits innerhalb kurzer Zeit eine Reaktivierung und Stärkung des gesamten Hormonsystems herbeizuführen. Sie wirkt ganzheitlich auf alle Ebenen, sowohl allgemein körperlich, als auch direkt auf die Hormon erzeugenden Drüsen, auf unsere Psyche, auf unsere geistigen Fähigkeiten und auf die energetische Ebene. Bei täglicher Praxis kann eine Reaktivierung der körpereigenen Hormone zu einer körperlichen Verjüngung von 5-15 Jahren führen.

Wirkung auf den Körper allgemein:

Kräftigung der Muskulatur
Verbesserung von Haltungsstörungen
Auflösen von verspannten Körperbereichen
Erweiterung der Bewegungsfreiheit
Stärkung des Zusammenspiels von Muskeln, Hormonhaushalt und Nervensystem
Körpermodellierung

Wirkung auf endokrinologischer bzw. hormoneller Ebene:

Aktivierung der Hormonerzeugung
Verringerung von Hormonwechselstörungen
Vorbeugung gegen Krankheiten, die durch einen unausgeglichenen Hormonhaushalt hervorgerufen werden
Verknüpfung von verschiedenen Funktionen des gesamten Organismus
(Re-)Aktivierung der Libido

Wirkung auf den weiblichen Körper:

Wohltuende Wirkung auf die Beckenorgane
Kräftigung der Sexualorgane
Linderung von Unterleibsbeschwerden
Linderung bzw. Auflösung von Prä-,Post- und Menstruationsbeschwerden
Steigerung der Fruchtbarkeit
Freude im Umgang mit dem eigenen weiblichen Körper
Stärkung von Haut und Haar

Wirkung auf geistiger Ebene:

Steigerung der Willenskraft
Steigerung der Wahrnehmungsfähigkeit
Ausdehnung intellektueller Kapazitäten
Steigerung der Konzentrationsfähigkeit
Zur Ruhe kommen bei zu viel Denkaktivität (z. B. abends)

Wirkung auf psychischer Ebene:

Auflösung von Körperstress
Verringerung von depressiven Zuständen
Aufhellung des Gemüts
Wiederherstellung eines gesunden Schlafes
Steigerung der (weiblichen) Ausstrahlung
Förderung der Lebensfreude
Hilfen zur Stress-Bewältigung
Bewusste Wahrnehmung der eigenen Befindlichkeit

Wirkung auf energetischer Ebene:

Aktivierung und Ausgleichen von individuellen Energien (Chakrabalancing)
Verbesserung von Aufnahme und Verteilung der Lebensenergie (Pranaarbeit)
Revitalisierung der energetischen Organe, besonders jener, die für die Hormonerzeugung wichtig sind
Erhellung und Erweiterung der eigenen Strahlkraft
Steigerung der Vitalität und des Wohlbefindens
Energetische Aufladung

Da die weibliche Hormonerzeugung ungefähr ab einem Alter von 30 Jahren zurückgeht, wird empfohlen bereits dann mit Hormon ausgleichenden bzw. aufbauenden Übungen zu beginnen.

Wem hilft Hormon-Yoga?

Bei wechseljahresbedingtem Östrogen-Mangel, der sich oft in Hitzewallungen, Schlafstörungen, Migräne, Weinkrämpfen, Depression, Selbstentwertung und Libidoverlust äußert, kann durch die tägliche Praxis dieser Methode eine starke Verbesserung der Hormonwerte gemessen werden. Dann können die Wechseljahre auch als eine wahrhaft schöne Lebensphase genossen werden. Ebenso profitieren davon besonders Frauen mit Kinderwunsch und solche, die unter zyklusabhängigen Hormonschwankungen (z. B. PMS und Menstruationsbeschwerden) leiden.

Hormon-Yoga kann auch bei einer Reihe chronischer Leiden bis schwerer Erkrankungen lindernd und den Heilungsprozess unterstützend wirken. Bei chronischen Symptomen sollte die Hormon-Yoga-Praxis sehr sachte begonnen werden und bei guter Verträglichkeit und nach genauer Prüfung erst nach einigen Wochen behutsam gesteigert werden:

Kopfschmerzen, Migräne, Schlafstörungen, Blasenentzündung, Vaginalinfektionen, Über- oder Untergewicht, Magen-Darm-Erkrankungen, Endometriose, Brust- und Gebärmutterkrebs, Hysterektomie, Organsenkung, Inkontinenz, Osteoporose u.s.w..

Hormon-Yoga wurde von der Brasilianerin Dinah Rodrigues (1926 geboren) entwickelt. Sie ist als Yogatherapeutin im Bereich hormoneller Behandlungen tätig und hat die Methode „Hormon-Yoga für Menopause“ konzipiert. Später kamen noch „Hormon-Yoga für Andropause“ und „Hormon-Yoga für Diabetes“ hinzu. Ihr zuerst in Deutschland erschienenes Buch „Hormon-Yoga – Das Standardwerk zur hormonellen Balance in den Wechseljahren“ wurde inzwischen in mehrere Sprachen übersetzt. Sie unterrichtet diese Methode in Brasilien seit 1993 und in Deutschland seit 2003. Sie verfeinert und erweitert die Übungen und Meditationen kontinuierlich weiter.

Indikationen der Hormonyoga- Therapie

Wer sie durchführen kann bzw. bei wem es sinnvoll sein könnte:

Alle Frauen über 35, mit oder ohne Symptomen.

Teenager, nur wenn sie Hormonstörungen haben.
TPM Polyzystische Ovarien Eierstock-Zyste – Menstruationskrämpfe übermäßige Menstruationsblutung Ausbleiben der Regelblutung Dysmenorrhoe / unregelmäßige Blutungen (bitte beachten Sie, daß die Libido ansteigen wird).

Alle Frauen, denen eine Therapie zur Hormon-Neueinstellung verordnet wurde.

Frauen mit geringer Libido.

Die Streß-Übungen können alle machen.

Frauen mit Kinderwunsch.

Damit diese spezielle Therapie für Sie erfolgreich verläuft, ist es wichtig, dass Sie genau prüfen, ob sie für Sie das Richtige ist. Lassen Sie sich von Ihrer Frauenärztin untersuchen. Sie selbst tragen die Verantwortung für Ihre Gesundheit.

 

Hormonyoga – natürlich schwanger werden

Körper und Geist stärken

Eigentlich sollte die Phase eines Kinderwunsches wunderschön sein – voller Vorfreude, Aufregung, Träume und Romantik. Deshalb ist es wichtig, Körper und Geist so gut wie möglich zu unterstützen, wenn es mit dem schwanger werden nicht gleich klappt. Um den Körper der Mutter optimal auf eine Schwangerschaft vorzubereiten, unnötigen Zusatzstress zu vermeiden, und dieser Phase ihren Zauber zurückzugeben.

Die zwei wichtigsten Faktoren sind ein gesunder Lebensstil, vor allem eine passende Ernährung und Yoga & Meditation.

Ernährung

Spermien brauchen etwa 30 Tage, um gebildet zu werden – der Mann muss sich also eigentlich nur während der kurzen Phase des Kinderwunsches gesundheitsförderlich verhalten, um eine optimale Spermienqualität zu gewährleisten (weite Hosen, nicht Rauchen, keinen Alkohol). Da bei Frauen seit der Geburt alle Eizellen angelegt sind, ist hier der gesamte bisherige Lebensführung relevant. Durch eine Entgiftung können aber alte Sünden ausgebügelt werden.

Ayurveda

Die indische Heilkunst Ayurveda kann Frauen mit Kinderwunsch sehr unterstützen. Grundsätzlich sind alle Maßnahmen, die entgiften und entschlacken, als Vorbereitung auf eine Schwangerschaft geeignet: Kein Alkohol, keine Zigaretten, möglichst nur unverarbeitete Bio-Lebensmittel zu sich nehmen, gut kauen, viel stilles Wasser und Kräutertee trinken, in die Sauna gehen, basische Bäder machen, kein Stress etc.

Ayurveda empfiehlt einen geregelten Tagesablauf mit regelmäßigen, in Ruhe eingenommenen Mahlzeiten. Ausreichend Schlaf ist wichtig. Die Ernährung sollte zudem dem ayurvedischen Typ und der Jahreszeit entsprechen. Sehr empfohlen wird auch das indische Spargelgewächs Shatavari, da es die weiblichen Schleimhäute auf eine Schwangerschaft vorbereitet und hormonregulierend wirkt. Folgende Nahrungsmittel sollten dagegen vermieden werden: Fisch, Meerestiere, Meersalz, unverdünnte Obstsäfte und alles, was irritierend auf die Schleimhäute wirkt (Chili, Rettich, Schimmelkäse etc.). Milchprodukte dürfen nicht mit Fisch und nicht mit frischen Früchten kombiniert werden, denn das vermehrt Schlacken (Ama).

Yoga und Meditation

Yoga

Yoga eignet sich allgemein hervorragend als Vorbereitung auf eine Schwangerschaft. Wer regelmäßig Yoga praktiziert, verbessert die Durchblutung im ganzen Körper, löst Verspannungen und Blockaden auf, baut Stress ab, entgiftet, kommt zu Ruhe und in Balance. Es gibt aber auch spezielle Übungen, die sich positiv auf die Fruchtbarkeit auswirken können.

Meditation

Setz dich bequem auf den Boden oder einen Stuhl – wichtig ist nur, dass der Rücken aufrecht ist und die Schultern entspannt. Dann schließe die Augen und beginne tief und langsam. Forciere nichts, sei ganz entspannt und genieße die tiefe Atmung. Und dann suche dir ein positives Bild, das du für einige Minuten visualisierst. Das kann ein Baby sein, das in deinem Arm liegt. Oder vielleicht stellst du dir eine Eizelle vor, die sich ganz fest in deiner Gebärmutter einnistet. Wichtig ist nur, dass es sich um eine durch und durch positive Vision handelt und du das Bild genau vor dir siehst. Vielleicht wird diese Meditation sogar ein tägliches Paar-Ritual?

Ich zeige dir gerne noch mehr unterstützende Meditationen.

 Entspannt zum Wunschkind

Yoga kann die Fruchtbarkeit anregen, indem die Durchblutung in den dafür wichtigen Organen und Drüsen verbessert wird – auch Männer können davon profitieren. Das regelmäßige Üben mit den fundierten Anleitungen stärkt außerdem die eigene Wahrnehmung und das Körpergefühl und trägt dazu bei, den Herausforderungen der Kinderwunschzeit mit all ihren Hoffnungen, Sorgen und Ängsten begegnen zu können.

Auf Wunsch gebe ich gerne Einzelunterricht „natürlich schwanger werden“ ein umfassendes Programm aus Körper- und Atemübungen sowie Meditationen und Visualisierungen. Eine ideale Unterstützung zur Erfüllung ihres Kinderwunsches.